Lampaka Ranch in Freistadt und die Frage, ob es Lampakas tatsächlich gibt

Lampaka Ranch Freistadt

Die Lampaka Ranch in Freistadt beheimatet – wie der Name wohl schon vermuten lässt – Lamas und Alpakas. Die Tiere sehen sich nicht nur zum Verwechseln ähnlich, sondern haben sich auch an das Zusammenleben mit Menschen gewöhnt. Ranch-Besitzerin und Herdenmami Simone kümmert sich mit viel Liebe um die weichen Vierbeiner und bietet neben geführten Lama- und Alpaka-Wanderungen auch Yoga Sessions an.

Lamas und Alpakas: Was ist der Unterschied?

Wie sich Lamas von Alpakas unterscheiden lassen, fragen sich wohl viele. Dafür reicht ein einfacher Blick auf den Kopf der Tiere. Lamas lassen sich an ihren Bananenohren erkennen, sie sind lang und gebogen. Außerdem haben Lamas eine kurz behaarte Stirn. Alpakas hingegen haben kurze Ohren und dazwischen eine etwas längere Mähne. So sehen Lamas eher elegant und Alpakas, durch ihre Wuschelfrisur, einen ticken kuscheliger aus. 

Das Geschlecht der Tiere lässt sich auf einen Blick nicht bestimmen. Zur klassischen Rollenverteilung bei Lamas und Alpakas gehört, dass die Weibchen eher die Führung der Herde übernehmen, während die männlichen Artgenossen, die Herde schützen. Grundsätzlich sind Lamas und Alpakas äußerst harmoniebedürftige Tiere. 

Alpakas und Lamas sind Herdentiere und sollten nie einzeln gehalten werden. Sie stammen aus den Bergen und sind beliebte Weidetiere bei Bauern. Im Gegensatz zu beispielsweise Schafen sind sie nicht wählerisch und lassen auf den Wiesen eigentlich kaum Grünzeug übrig. 

Schon gewusst? Die Tiere waren zu Urzeiten so groß wie Kaninchen und sind über Jahrzehnte erst zu ihrer jetzigen Größe gewachsen. Heute werden sie bis zu 1,60m groß. 

Spucken erlaubt: Das Leben auf der Lampaka Ranch

Keine Sorge, Lamas und Alpakas spucken zwar wirklich, allerdings nicht gezielt auf Menschen. Gespuckt wird nur in bedrohlichen Situationen oder beim sogenannten Spucktest, bei dem festgestellt wird, ob ein Weibchen Nachwuchs erwartet. Ganz praktisch: Ist Nachwuchs im Anmarsch, bespuckt das Weibchen ein annäherndes Männchen, um das zu signalisieren.

Auf der Lampaka Ranch in Oberösterreich leben neben Lamas und Alpakas auch viele Pferde und andere Tiere. Am Pferdehof wurden Alpakas angeschafft, um die Wiesen zu mähen. Die harmoniebedürftigen Tiere wurden so schnell ins Herz geschlossen, dass sie schnell mehr wurden.

Zum Vollzeitprojekt wurden die Tiere durch die verschiedenen Wanderangebote der Ranch. Tierliebhaber können den Tieren auf der Ranch auf Augenhöhe begegnen (naja fast) und mit ihnen auf eine unvergessliche Wanderung gehen.

Neben Wanderungen bietet die Lampaka Ranch auch Tier-Patenschaften an und verkauft hochwertige Produkte aus der Wolle der Tiere. Das sind zum Beispiel gut duftende Seifen, sowie Schuheinlagen oder warme Pullover aus feinster Alpakawolle. Wer nach Geschenken für Tierliebhaber sucht, ist im Selbstbedienungsladen der Ranch bestens aufgehoben!

Ob es Lampakas nun wirklich gibt? Jetzt Podcast hören

Simone Hennerbichler leitet die Lampaka Ranch und sorgt dafür, dass es den Tieren an nichts fehlt. Im Gespräch mit dem Österreich Podcast erzählt sie viel Wissenswertes rund um Lamas und Alpakas und gibt Einblick in das Leben auf der Ranch. Außerdem erzählt sie auf besonders inspirierende Art und Weise, wie es ist, mit so jungen Jahren bereits einen Hof zu leiten und wie sie überhaupt dazu kam. 

Und ob es tatsächlich ein Lampaka gibt, erfahrt ihr im No Kangaroos – Der Österreich Podacst. Jetzt reinhören! 

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Weitere Informationen

Lampaka Ranch
Pragerstraße 19
4240 Freistadt
Österreich