Die süße Geschichte der Original Salzburger Mozartkugel

Geschichte Original Mozartkugel Salzburg

Alle kennen die Mozartkugeln aus Salzburg. Davon finden sich einige im österreichischen Sortiment. Doch welche ist das Original, auf das alles zurückgeht? Und wer hat die Original Salzburger Mozartkugel überhaupt erfunden? In dieser Podcast-Episode unterhalten wir uns mit Doris Fürst, die mit ihrem die Konditorei Fürst in der fünften Generation führt – und somit auch das Erbe der Mozartkugel sichert.

Eine Erfindung aus Salzburg: Die Mozartkugel von Paul Fürst

Jährlich werden 3,5 Millionen Kugeln in der Konditorei Fürst in Salzburg hergestellt. Das sind rund 10.000 Mozartkugeln am Tag. Die Kugeln werden in sorgfältiger Handarbeit hergestellt.

1890 kam die Mozartkugel, nach langer Tüftelei am Markt und entstand genau dort, wo sie auch heute noch produziert wird. Die Konditorei ist ein Ort mit viel Geschichte. Sie war auch gleichzeitig der Ort, an dem ihr Erfinder damals nicht nur tüftelte, sondern auch aufwuchs. 

Erfinder der süßen Salzburger Kugel war Paul Fürst. Die Geschichte ist wie die Süßigkeit eine besondere und selbst viele Salzburger kennen sie nicht. Paul Fürst wuchs bei seinen Großeltern in Salzburg auf. Er war viel auf Reisen und arbeitete in unterschiedlichen Konditoreien um sich selbst aus- und weiterzubilden.

Nachdem 1791 Mozart verstorben war, boomte im 19. Jahrhundert der Mozart-Tourismus. Das brachte Fürst auf die Idee der Benennung der Mozartkugel. Im Jahr 1884 fand sich erstmals eine Anzeige von Paul Fürst, der seine Konditorei mit besonderen Schmankerln anpreist in einer lokalen Salzburger Zeitung. Ein Exemplar dieser Anzeige besitzt Doris Fürst, die heute die Konditorei führt.

Die Kugel ist nicht nur wegen ihres Namens beliebt. Der einzigartige Geschmack, der in Zartbitterschokoladen getauchten Kugel besteht zu einem Teil aus Nougat. Die Mozartkugel ist bekannt für ihren Kern aus Marzipan und das grüne Herz aus Pistazien. Die Kunst an der Mozartkugel ist nicht alleine ihr Geschmack, sondern auch ihre Form. Die Herstellung der Form einer Kugel erwies sich als sonderlich schwierig und doch fand Fürst einen Weg die bekannte Praline zu formen. Wie genau das passiert ist, erzählt uns Doris Fürst im Österreich Podcast.

Von der Mozartkugel in Paris und Rechtsstreitigkeiten in Salzburg

Paul Fürst reiste mit seiner Erfindung der Mozartkugel nach Paris. Dort gewann er bei einer Gewerbeausstellung den ersten Preis. Das brachte ihm großes Aufsehen in Salzburg und bald darauf fanden sich einige Nachahmer der Mozartkugel. 

Die Konditorei Fürst in Salzburg wird heute in 5. Generation geführt und besteht seit 136 Jahren. Die Kugel wird heute noch exakt so hergestellt wie vom Erfinder damals. Die verwendete Methode ist aufwendigste Handarbeit. Einige der Nachahmer fanden Wege den Prozess mittels Maschinen zu erleichtern. So bleibt der original Mozartkugel die einzigartige Herstellung und ein bestimmtes Siegel, dass nur sie tragen darf. 

Doris Fürst Mozartkugel Salzburg

Welches Siegel das ist und von interessanten Rechtsstreits erzählt uns Doris Fürst in der Konditorei Fürst im Österreich Podcast. Zudem verrät sie uns, dass es früher in der Backstube Vorschrift war bei der Arbeit zu pfeifen – und das aus einem bestimmten Grund. 

Und damit in der Konditorei keine Langeweile aufkommt, gibt es weitere süße Verführungen, diesmal in Würfelform. Finde es jetzt heraus und höre dir den Podcast dazu an.

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Konditorei Fürst
Brodgasse 13
5020 Salzburg

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